Digitale Transformation

Wie kann die Digitale Transformation gelingen?

… und Investitionen in digitale Prozesse so gestaltet werden, dass kreative Spielräume und Ressourcen für neue Strategien freigemacht werden können?

Das Naturell der meisten Menschen neigt generell erst einmal dazu, sich gegen Neuerungen zu sträuben und ihnen nicht ohne triftigen Grund den Einzug in ihr Leben zu gewähren. Viele Menschen fühlen sich beispielsweise bei der Digitalisierung abgehängt oder haben große Skepsis gegenüber neuen Technologien. Aber woher kommt diese Einstellung?  

„Wir können und machen nur das, was wir kennen.“

Schauen wir hinter das Symptom dieser Ablehnungshaltung, erkennen wir, dass diese Gesetzmäßigkeit der Einsparung von Ressourcen entstammt. Diesem Prinzip folgend, treffen wir täglich bewusst oder unbewusst Entscheidungen, die unser privates und berufliches Leben betreffen.

Nehmen wir an, unser Gehirn funktioniert ähnlich wie eine eingebaute Festplatte. Sie wird insbesondere in den frühen Jahren unserer Kindheit über unser direktes Umfeld mit Strukturen vorbelegt. Unsere Denkmuster auf Basis unserer Prägungen sind bildhaft mit einem automatischen Systemstart vergleichbar.

Das ist insofern ja auch vorteilhaft und sinnvoll, da wir nicht jede Erfahrung selbst erarbeiten müssen. Mittels des Erkenntnistransfers beziehen wir uns auf unsere engsten Mitmenschen und sind dadurch bereits früh denk- und handlungsfähig.

Die Qualität des Inputs bestimmt die Güte des Outputs, sprich unser Repertoire an Werten und Normen. Unser Charakter wird nur zu 30 Prozent durch unsere ureigene Persönlichkeit geformt, die übrigen 70 Prozent unseres Verhaltens sind von Konditionierungen bestimmt. Diese unfreiwillig installierten Geschenke oder Altlasten nehmen wertvolle Ressourcen auf unserer Festplatte ein.  

Wir wissen heute, dass sozial vorgelebtes Verhalten unbewusst, egal ob gut ob schlecht, nahezu ungefiltert übernommen wird. Unsere, oder sagen wir besser, die uns eingeflößten Motive diktieren unseren Wertekosmos und sind im Verhalten messbar. Entscheidend ist, woher der Datentransfer stammt und welche Erfahrungen wir selbst gemacht haben. Infolge übernommener Prägungen und einem hohen Maß an Sicherheitsbedürfnis, scheuen wir den Aspekt eigener Erfahrungen. Das führt dazu, dass die wichtige Fähigkeit, sich neuen Herausforderungen  zu stellen, häufig verkümmert. Veränderungen werden als bedrohlich eingeordnet und überwiegend vermieden.  

Zukunftsorientierte Unternehmen  nutzen vielfältige Möglichkeiten für Coaching & Persönlichkeitsentwicklung, um ihre Mitarbeiter zu innovationsfreudigen Teams zu formieren. Mit Erfahrung und Methodik helfen wir von der AGILenLIGA Unternehmen dabei, im ersten Schritt die Führungskräfte abzuholen und mitzunehmen.  

Positive Selbstkoordination braucht es, um trotz gespeicherter Programmierung die Festplatte buchstäblich mit neuen, fühlbaren Erlebnissen und geistigen Erkenntnissen zu überschreiben, sprich in Eigenregie zu formatieren. Bereits Charles Darwin hat erkannt: „Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt auch nicht die intelligenteste, sondern eher diejenige die am ehesten bereit ist sich zu verändern.

Schauen wir auf die Lebensumstände unserer Vorgenerationen, können wir nachvollziehen, dass „Erfahrungen machen“ aus der Mode gekommen war. Infolge dessen mangelt es kollektiv am Macher: innen-Gen. Kommende Zeiten sind vor allem volatil und komplex. Arbeitgeber werden sich künftig nach agilen Qualitäten immer stärker strecken müssen.

Persönliche Veränderungen kann jeder nur aus sich selbst heraus erwirken. Die gewünschten Eigenschaften sind in jedem Menschen bereits als Samen angelegt. Schließlich ist jedes Kleinkind willens, seinen kleinen Po vom Boden abzuheben und das Laufen zu lernen. Ist die Willenskraft größer als die Angst, macht ein Mutiger den Anfang, Pioniere folgen und der Rest hat irgendwann keine Wahl mehr.

Es ist an uns, im Großen wie im Kleinen „Selbstverantwortung“ zu übernehmen und Motor der Veränderung zu sein. Im einfachen Tun und indem Mitmenschen einbezogen werden. Lebendige Schlüsselreize funktionieren im positiven Sinne wie ansteckende Viren. Wir schaffen Vertrauen und stärken den Wunsch nach Selbstwirksamkeit und Selbstverantwortung.

Kommen wir zurück zu unserem Praxisbeispiel: Noch befinden wir uns auf der Ebene des Arbeitsspeichers, der die Daten, sprich unsere neuen Erfahrungen, temporär ablegt. Um eine permanente Überschreibung der Festplatte zu bewirken, müssen Bahnen angelegt und immer wieder genutzt werden. Inhalt und Häufigkeit an Wiederholungen bewirken eine Art instrumentelle Konditionierung durch „Lernen am Erfolg“.  

Der Wert der Gesundheit ist der Fokus der AGILenLIGA. Wir schaffen Anreize, um vorhandene Potenziale zu stärken und Kompetenzen auszubauen. Das beginnt bei körperlicher und geistiger Fitness & Resilienz und mündet in der Stärkung individueller Selbsterfahrungen & Kompetenzen – die Summe unseres ganzheitlichen Ansatzes führt ein ganzes Team kollektiv und unweigerlich ans Ziel. Somit können Investitionen in digitale Prozesse gelingen, Ressourcen für neue Strategien und kreative Spielräume frei werden. Visionen werden wahr und die wirtschaftlichen Einsparungen werden ganz organisch folgen. 

Wir beraten kleine und mittelständige Unternehmen bei der individuellen Beantwortung der Frage “Wie kann die Digitale Transformation gelingen?”.

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